CSTeam für interpersonale Kommunikation und Mediation  
  Seminare & Beratung
... für betriebliches und persönliches Wachstum

 

Grundlagen & Methoden

Die Grundlagen & Methoden unserer Arbeit basieren auf dem Gedankengut der humanistischen Psychologie. Die humanistischen Psychologie etablierte sich zur Zeit der kognitiven Wende in den 60er Jahren. Sie grenzt sich ab als die "dritte Kraft" in der Psychologie neben der Psychoanalyse und dem Behaviorismus. Spontanität & Kreativität, Freiheit & Verantwortung, Spiritualität & Leistung sind Attribute des zugrundeliegenden humanistischen Menschenbildes.

Die Grundpostulate besagen:

  1. Das menschliche Wesen ist mehr als die Summe seiner persönlichen Fähigkeiten & Fertigkeiten.
    Dies besagt, dass jeder Mensch in seiner Ganzheit einzigartig ist. Wird diese Einzigartigkeit gefördert, entsteht automatisch eine hohe Motivation.
  2. Menschliches Existieren vollzieht sich in zwischenmenschlichen Beziehungen. Der Mensch ist von seiner Natur aus ein soziales Wesen. Auch im beruflich - sachlichen Kontext spielt der Beziehungsaspekt permanent eine wichtige Rolle.
  3. Der Mensch lebt bewusst. Die Möglichkeit des bewussten Erlebens, ist die Grundlage und Vorraussetzung dafür, menschliche Erfahrungen überhaupt verstehen zu können. Dies wiederum ermöglicht gezielte Verhaltenserweiterung im beruflichen Kontext.
  4. Der Mensch ist von sich aus in der Lage, zu wählen und zu entscheiden.
    In seiner aktuellen Präsenz hat der Mensch die Möglichkeit der Wahl und sich zu wandeln. Dies setzt einen gewissen Freiheitsspielraum voraus und bindet den Menschen an die Verantwortung für sein Tun.
  5. Der Mensch lebt zielgerichtet. Er strebt in seinem Leben nach Entwicklung und bsitzt eine Selbstaktualisierungstendenz. Die Umwelt kann dabei hinderlich oder förderlich sein. Gezielte Weiterbildung fördert persönliches und infolgedessen betriebliches Wachstum.

Dieses Menschenbild ist die Präambel für den Personzentrierten Ansatz nach Prof. Carl Rogers (1902-1987). Der Personzentrierte Ansatz hat inzwischen eine interdisziplinäre und weltweite Präsenz, die weit über die ursprüngliche Gesprächspsychotherapie hinaus reicht.
Der Personzentrierte Ansatz ist letztendlich eine Grundhaltung gegenüber dem Menschen. Damit hat er eine Dimension erreicht, die nicht nur psychologisch, pädagogisch, politisch, wissenschaftlich, religiös und philosophisch ist. Der Personzentrierte Ansatz hat eine alltägliche Dimension für die zwischenmenschliche Kommunikation im betrieblichen Kontext.

Daraus resultiert folgende Grundhaltung als Trainer & Coach:

  1. Empathie
    Ich versuche, das, was mein Gesprächspartner sagt und zeigt, in seinem Bezugsrahmen zu verstehen. Nicht wie ich es verstehe, sondern wie er es versteht. Ich versuche, meine Einfühlung so zu richten, dass ich so nahe wie möglich an die Art und Weise herankomme, wie jemand in seiner Welt lebt.
  2. Akzeptanz
    Ohne Bedingungen zu stellen, "leichtgläubig", akzeptiere ich, wie es bei dieser Person ist. Das heißt nicht: einverstanden sein. Aber trotzdem ist immer diese innere Haltung da: aha, so ist das in dir entstanden, erzähl mir, ich will verstehen, worum genau es geht.
  3. Kongruenz
    Ich bin kein alter ego, kein Spiegel, keine Papageien - Karikatur, ich habe Zugang zu meinem eigenen inneren Erleben, bin mit mir in Kontakt. Mit dem, was in mir läuft in Bezug auf unser gemeinsames Projekt, in Bezug auf unsere Beziehung. Ich bin selber Person, von Person zu Person bin ich präsent, gegenwärtig.

... und so haben wir hohe Ansprüche an uns selbst:

Diese Grundlagen haben konkrete Auswirkungen auf unsere Seminare und Beratungen.Nach unserem Grundverständnis für unsere Arbeit stehen persönliche und inhaltliche und interpersonale Aspekte gleichwertig nebeneinander. Die Arbeitsmethoden werden demzufolge der jeweiligen Situation angepasst. Das erfordert von unseren TrainerInnen ein hohes Maß an Flexibilität und an Methodenkompetenz. Es ist uns wichtig, kognitives Wissen zu vermitteln, emotionales Erleben zu ermöglichen und alternative Verhaltensweisen zu trainieren. Wenn der ganze Mensch in den Lernprozess eingebunden ist, so bleibt neu Gelerntes nachhaltig für den Einzelnen betrieblich und auch persönlich nutzbar.

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